Kartenlegen

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Das Kartenlegen hilft die westlichen Dinge des Lebens zu verstehen, Kartenlegen ermöglicht Selbsterkenntnis und Kartenlegen liefert wertvolle Informationen, somit ermöglicht Kartenlegen das Richtig zu tun.

Kartenlegen – Erkenntnis aus der Macht der Karten

Das Kartenlegen ist eine hilfreiche Methode, um Ursachen und Entwicklungen zu erklären. Auch unbewusste Haltungen und Hemmnisse lassen sich durch Kartenlegen erkennen. Mit dem Kartenlegen und der Entschlüsselung des Kartenbildes wird zunehmend deutlich, welche eigenen Einstellungen, Strategien und Handlungen daraus abgeleitet werden können, um dieses Spiel des Lebens erfolgreich zu bewältigen.

Kartenlegen: Erkenntnisse und Reflextion

Das Kartenlegen ermöglicht essentielle Erkenntnisse. Gibt es diese Situationen, in denen Sie sich fragen, was um Sie herum passiert – und warum? – und was Sie dagegen tun können? Vielleicht ist dies eine Situation, in der Sie sich verhalten haben wie immer – und plötzlich läuft alles schief. Manches in unserem Leben erfüllt uns dann mit einer Hilflosigkeit und Ohnmacht, weil wir das Gefühl haben, all das, was passiert, nicht zu verstehen.

Doch genau dieses Nichtverstehen lähmt. Denn um Entscheidungen für unser Handeln treffen zu können, brauchen wir das Gefühl, alle notwendigen Informationen zu haben. Wenn wir nicht entscheiden können, weil alle Alternativen ungünstig erscheinen oder wir denken, dass wir anders entscheiden würden, wenn wir nur die richtigen Hinweise hätten, entsteht Angst. Angst sich falsch zu entscheiden, Angst zu versagen, Angst sich zu blamieren. Das Kartenlegen hilft uns, diese Schlinge zu lösen.

Kartenlegen hilfreich, um sich der Dinge bewusst zu werden, nämlich

  • Erstens: Den eigenen Gefühlen in dieser Situation.
  • Zweitens: Den eigenen Gedanken über diese Sache oder die Ereignisse.
  • Drittens: All den unbewussten und verborgenen Gefühlen und Gedanken, die hier eine Rolle spielen können.
  • Viertens: Den Möglichkeiten, die man selbst schon in Betracht gezogen hat, die vielleicht aber nicht die beste Alternative sind.
  • Fünftens: die Alternativen, die man bislang noch gar nicht bedacht hat, die aber eine gute Lösungsmöglichkeit darstellen können.
  • Sechstens: Den Entwicklungen der Vergangenheit, die dazu geführt haben, dass alles so gekommen ist, wie es ist.
  • Siebtens: Den möglichen zukünftigen Entwicklungen einer Situation.

Und natürlich gibt es noch einen weiteren wichtigen Grund für das Kartenlegen: Endlich verstehen was passiert und wieder zur Ruhe finden!

Aber sich selbst die Karten zu legen und gar zu deuten ist gar nicht so einfach. Es gibt so viele verschiedene Kartendecks. Welches ist das richtige? Und all die Symbole und Bedeutungen – das dauert ja ewig! Auch ist es nicht ungefährlich, sich selbst die Karten zu deuten. Mangelnde Erfahrung in der Interpretation von Symbolen kann Sie schnell auf falsche Wege führen und Ängste schüren oder Sie unheilvolle Dinge erwarten lassen.

Davor kann Sie eine fachkundige Beratung schützen, denn Symbole haben vielschichtige und auch unterschiedliche Bedeutungen.

Deshalb: Bevor Sie jetzt Ihre nächste Runde im Hamsterrad drehen, nutzen Sie einfach die Möglichkeit für eine professionelle Beratung mit Kartenlegen. Hier haben Sie die Chance alle Ihre Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen. Lassen Sie sich selbst von den Karten und ihren Symbolen gedanklich inspirieren. So finden wir gemeinsam in der Beratung zu einer Lösung Ihrer Probleme und Sie bekommen eine wertvolle Hilfestellung, um aus diesem undurchsichtigen und verworrenen “Lebensdschungel” herauszukommen.

Die Entwicklung des Kartenlegens

Das Kartenlegen bzw. die Kartomantie ist eine der jüngsten Techniken der analytischen, divinatorischen oder mantischen Deutung von Zeichen und Symbolen. Sie geht mit der Entwicklung der Spielkarten einher. Ihre Technik ist dabei jedoch bereits viel älter und lässt sich auf antike und mittelalterliche Losverfahren zurückführen. Den einzelnen Wahrsagekarten sind bestimmte Bedeutungen zugrunde gelegt. Dabei werden historische, spirituelle oder ikonologische Inhalte der Symbole in das Kartenbild mit hineingegeben.

Diese Symbole helfen dem Kartenleger bei der Entzifferung der jeweiligen Karteninhalte. Die Karten werden beim Kartenlegen auf Fragestellungen hin interpretiert. Dabei kommen die einzelnen Karten zur Deutung und auch komplexe Legesysteme in der Gesamtschau. Verschiedene Wahrsagekarten verwenden auch Symbole und Korrespondenzen zu Runen, Numerologie und Astrologie.

Eine der ältesten Wahrsagetechniken, die bereits in der Antike verwendet wurden, waren die Losbücher. Spielkarten in den vier Farbreihen waren ungefähr seit dem späten Mittelalter in Deutschland verbreitet. Eine Mischform stellten die Losbücher des 16. Jahrhunderts dar, die sowohl die Abbildungen der Spielkarten, als auch die zugehörigen Weissagungssprüche enthielten. Hierbei wurde eine Spielkarte gezogen und mit dem Sinnspruch im Losbuch verglichen.

Die Kartenspiele in den vier Farben oder Reihen (Karo, Herz, Pik, Kreuz) unterteilten sich in mehrere Varianten, abhängig von ihren Spielregeln. Es gab sowohl Kartendecks, welche eine Wertigkeit der Karten von 7 bis 10 (4 Karten), sowie Bube, Dame, König und As (4 Karten) aufwiesen und somit ein vollständiges Blatt von 32 Karten bildeten.

Ein großer Satz hatte in den jeweiligen Farben die Wertigkeiten 2 bis 10 (9 Karten), Bube, Dame, König und As (4 Karten) und enthielt somit 13 Karten je Reihe und 52 Karten als vollständigen Satz. Daneben wurden die Kartensets teilweise auch um eine oder mehrere Karten mit abgebildeten Jokern (Narren) ergänzt. Zunächst wurden die Karten zum Spielen verwendet, wurden aber seit dem 16. Jahrhundert auch zunehmend für das Kartenlesen benutzt.

Die bekanntesten Kartendecks, die für das Kartenlesen verwendet werden sind das „Skat-Set“ (32 Karten), das „Canasta-Set“ (52 Karten + Joker), die Kipper- oder Kleinen Lenormandkarten (36 Karten), die Großen Lenormandkarten (54 Karten) oder das Tarot (78-80 Karten). Die Rückseiten der Karten tragen ein jeweils einheitliches Motiv oder Muster. So können die Vordermotive der verdeckt liegenden oder gehaltenen Karten nicht erkannt werden. Das Ziehen einer Karte kommt somit einer zufälligen Auswahl gleich.

Spielkarten (32 oder 52 Karten)

Den Kartenfarben und-werten kommt dabei eine festgelegte Bedeutung zu. Die einzelnen Karten sind mit der Farbe der jeweiligen Reihe (Karo, Herz, Pik, Kreuz), der Ziffer oder dem Buchstaben der Wertigkeit der Karte (2-10, As, B, D, K) oder den Abbildungen der Hofkartenfiguren (Bube, Dame, König) versehen. Diese Kartendecks sind als Spielwaren fast überall erhältlich. Es gibt spezielle Kartensets mit aufgedruckten Lernbegriffen oder reine Spielkartendecks. Bei letzteren müssen die Bedeutungen zunächst erlernt (auswendig gelernt) werden.

Kipperkarten (36 Karten)

Um die Entstehung der Kipperkarten ranken sich viele Mythen. Das erste Mal wurden sie Ende des 19. Jahrhunderts herausgegeben. Wenige Jahre später erschien eine neue Ausgabe, welche die Karten gespiegelt darstellte (die Schriftzüge wurden dabei korrigiert). Heute sind sowohl die Karten in der zweiten (gespiegelten) Ausgabe als Nachdruck erhältlich, wie auch eine Neuillustration der Karten aus dem Ende des 20. Jahrhunderts. Die Kartenmotive zeigen allgemeine Lebenssituationen, Ereignisse oder Personentypen. Weiterhin ist das Grundthema der Karte als Begriff auf den Karten zu finden.

Kleine Lenormandkarten (36 Karten)

Bei diesen Karten handelt es sich um ein Mischsystem aus Spielkarten (36er-Set) und Motivkarten. Es gibt verschiedene Ausgaben dieses Kartensets. Mal sind die Spielkartenwerte mit aufgedruckt, mal sind es reine Motivkarten. Die Bedeutungsinhalte ähneln thematisch denen der Kipperkarten. Es gibt weitere Varianten der Kleinen Lenormandkarten, die mit Sinnsprüchen versehen sind. Die Symbole sind in den verschiedenen Kartensets unterschiedlich stark ausgeschmückt oder aber auch teilweise sehr vereinfacht dargestellt.

Große Lenormandkarten (54 Karten)

Dieses Kartenset, das der französischen Kartenlegerin Marie-Anne Adelaide Lenormand (1772-1843) zugeschrieben wird, entstand auf der Basis von 52 Spielkarten zuzüglich zweier Hauptpersonenkarten (männliche und weibliche Hauptperson). Die Karten weise eine enorme Komplexität auf.

In der linken oberen Ecke befindet sich das Symbol der zugeordneten Spielkarte. Oben in der Mitte weist die Karte verschachtelte Ausschnitte astronomischer Sternbilder auf. In der rechten oberen Ecke befindet sich ein Buchstabe und vereinzelt Punktkonstellationen. Das Mittelfeld des Bildes zeigt Szenen aus der Alchemie oder aus der antiken Mythologie. Im unteren Bildteil rechts und links sind weitere ergänzende symbolische Themenmotive. In der unteren Bildmitte befindet sich die Abbildung verschiedener Blumenmotive, welche in der zeitgenössischen Blumensprache gedeutet wurden.

Tarotkarten (78-80 Karten)

Die ersten Karten für Tarot entstanden im 15. Jahrhundert. Sie bildeten zunächst nur die Große Arkana, die auch als Trumpfkarten bezeichnet werden. Diese 22 Karten weisen vielfältige Motive des mittelalterlichen Lebens auf, denen eine symbolische und auch lebenspraktische Bedeutung zugeschrieben wurde. An die Große Arkana schließen sich die Karten der Kleinen Arkana an. Diese entsprechen in ihren Wertigkeiten einem Spielkartensatz von 52 Karten.

Diese wurden noch in jeder Reihe um eine weitere Hofkartenfigur ergänzt, sodass ein vollständiges Tarotset 78 umfasst. Die Karten der kleinen Arkana sind, je nach Illustration, sehr einfach und schlicht gehalten oder aber in verschiedenen zeitgenössischen Darstellungsweisen symbolisch durch Farbgebung, Motive und szenische Darstellungen bestimmt.

Verschiedene Kartendecks haben Abweichungen in der Kartenanzahl. So weist beispielsweise das Crowley-Tarot in einer Ausgabe 80 Karten auf, da dort die Karte „Der Magier“ dreimal enthalten ist. Vereinzelt werden als Tarot-Spiel auch lediglich die Karten der Großen Arkana angeboten. Weltweit wurden bereits über 300 verschieden gestaltete Tarotdecks entworfen und veröffentlicht.

So funktioniert Kartenlegen

Den Karten werden bestimmte Bedeutungen zugesprochen. Eine Karte hat damit ein Thema. Dieses kann entweder durch einen Begriff ausgedrückt werden oder durch symbolische Darstellungen. In der Menschheitsgeschichte haben Symbole Bedeutungen erhalten und wurden zur Darstellung komplexer Inhalte verwendet. So kann ein Apfel beispielsweise für eine Frucht an sich stehen, für den Paradiesapfel, im übertragenen Sinne für Verführung (Altes Testament) oder für ein streng bewachtes Gut (Mythologie – Apfel der Hesperiden).

Seit der Antike gibt es symbolische Verschlüsselungen und mit der Ikonologie und Symbologie Wissenschaften, die sich damit beschäftigen, die Bedeutungen wieder zu enträtseln. Ähnlich funktioniert das Kartenlegen. Dabei kann die Deutung so erfolgen, dass die vorgegebenen Bedeutungen und die symbolischen Inhalte auf eine Fragestellung hin interpretiert werden.

Kartenlesen ist also in diesem Sinne eine Übersetzungsleistung. In den meisten Fällen erfolgt das Kartenlesen durch fachkundige Kartenleser- oder Kartenleserinnen. Bei stark tiefenpsychologisch orientierten Beratern wird der Kunde aufgefordert, die Kartensymbole für sich selbst zu deuten, zu erklären, was dort gesehen und wie dies für die eigene Situation wahrgenommen wird.

Grundsätzlich können daher alle Fragen gestellt werden, welche durch die Deutung der Karten beantwortet werden können. Da es sich dabei um Metaphern und komplexe Bedeutungen handelt, ist eine Beantwortung von Fragen mit „Ja“ oder „Nein“ durch die Karten nicht möglich.

Diese Fähigkeiten benötigt ein guter Kartenleger

Kartenleger sind Lebensberater. Ihre Arbeit mit den Menschen erfordert sehr viel Verständnis für die vielfältigsten Probleme, Sorgen, Nöte, Ängste und vor allem Fragen. Kartenleger müssen Symbolsprachen beherrschen und sich mit verschiedenen kulturellen Deutungsmustern beschäftigen.

Sie müssen die unterschiedlichen Bedeutungen der verschiedenen Symbole kennen und sie für die Fragestellenden übersetzen oder aber diesen bei der eigenen Übersetzung beistehen und den Prozess begleiten. Kartenleger wissen, dass sie den Fragestellenden die Probleme nicht abnehmen können, sondern ihnen nur mit Rat beiseite stehen. Kartenleger benötigen daher auch gute kommunikative Fähigkeiten.